Was ist der TWH-Score?

Was ist der TWH-Score?

Der TWH-Score (TWH von top-wp-hosting.de) ist ein Parameter, der hilft, die Unterschiede in der Qualität der verglichenen Hoster deutlich darzustellen. Er ist sozusagen die Zusammenfassung der wichtigsten verglichenen Parameter.

Welche Parameter werden für den TWH-Score verwendet?

Es werden die Parameter verwendete, die den meisten Webmastern wichtig sind. Diese werden dann nochmal nach Bedeutung gewichtet. Die Gewichtung richtet sich ebenfalls danach, was den meisten Selbsthostern wichtig ist. Hier die aktuellen Parameter, die in den TWH-Score einfließen, ihre Gewichtung und die dazugehörige Erklärung:

Kosten über 3 Jahre, Gewichtung: 30%
Das Preisargument zählt für viele am meisten, deshalb wird es mit 30% auch am höchsten gewichtet. Hier sollte man aber nicht kurzsichtig sein und nur auf den monatlichen Betrag schauen, sondern gewertet werden die Gesamtkosten über die ersten 3 Jahre. So ergibt sich mit allen verrechneten Rabatten (meist aus dem ersten Jahr) ein realistischeres Bild.

Anzahl Projekte, Gewichtung: 20%
Wie viele WordPress-Installationen kann ich in diesem Paket unterbringen? Die Erfahrung sagt: Wer einmal mit WordPress angefangen hat und die Leichtigkeit zu schätzen gelernt hat, damit Websites zu erstellen, der macht oft mehr als eine Seite. Ist das Paket dann zu sehr begrenzt, wird es leicht teuer. Deshalb ist die Anzahl an möglichen Projekten wichtig. Einige Anbieter geben hier keine Begrenzung vor. In diesem Fall von dem ausgegangen, was im technischen Rahmen vernünftig möglich ist, sprich wie viele durchschnittliche Seiten auf dem Paket performant laufen können.

Webspace, Gewichtung: 20%
Wie viel Speicherplatz zur Verfügung steht, wird immer wichtiger. Mittlerweile ist es nicht mehr unüblich, auch mal ein Video auf den eigenen Webspace hochzuladen, um ein Produkt genauer zu erklären oder einfach mehr Unterhaltung zu bieten. Hier gilt also: Je mehr, desto besser!

Mindestlaufzeit, Gewichtung: 10%
Dieser Punkt ist eigentlich kaum erklärungsbedürftig. Je weniger man sich binden muss, desto besser finden das die meisten.

PHP Memory Limit, Gewichtung: 10%
Der Wert PHP Memory Limit ist verantwortlich für die Geschwindigkeit und Belastbarkeit einer WordPress-Installation. Je größer der Wert, desto flüssiger laufen die angebotenen Funktionen und desto mehr Plugins können ohne großen Geschwindigkeitsverlust eingesetzt werden. Da WordPress’er von Haus aus gern viele Plugins verwenden und viele notwendigen Funktionen nur durch Plugins gestellt werden können, ist dieser Wert wichtig.

Extra-Garantie, Gewichtung: 10%
Alle Hoster bieten die normale, gesetzliche Möglichkeit, vom Vertrag zurückzutreten – normalerweise innerhalb von 2 Wochen. Nicht selten ist die Website nach 2 Wochen aber noch garnicht so weit, die Qualität eines Hosters beurteilen zu können und dann läuft der Vertrag. Hier tut es gut, wenn ein Hoster eine erweiterte Garantie bietet und das auch so lebt.

Wie wird der TWH-Score errechnet?

Vergeben werden pro Wert maximal 5 Punkte. Wie viele Punkte ein Anbieter erhält, ist abhängig davon, wie er im Vergleich zu den anderen dasteht. Die ermittelten Punkte werden dann mit der Gewichtung multipliziert und ergeben den Score. Das lässt sich am Beispiel der Gesamtkosten gut erklären:

Sagen wir, der Preisspiegel sieht so aus:
Hoster 1: 160 Euro = 5 Punkte, weil am niedrigsten
Hoster 2: 200 Euro = 4 Punkte, weil 40 Euro teurer als der günstigste Anbieter
Hoster 3: 240 Euro = 3 Punkte, weil 80 Euro teurer als der günstigste Anbieter
Hoster 4: 280 Euro = 2 Punkte, weil 120 Euro teurer als der günstigste Anbieter
Hoster 5: 320 Euro = 1 Punkt, weil Preis am höchsten

Der niedrigste Preis sind 160 Euro, der höchste 320 Euro. Die Differenz dazwischen beträgt 160 Euro. Es sind 5 Punkte zu vergeben, wobei der niedrigste Preis 5 Punkten entspricht und der höchste Preis 1 Punkt. Die restlichen 3 Punkte werden über die Differenz aufgeteilt, dafür wird diese durch 4 geteilt – 160/4 = 40 Euro bis zum nächsten Punkt. Das ist, wie gesagt, ein Beispiel. Natürlich liegen die Preise nie genau an den Abstufungen der Punkte. Deshalb wird mathematisch auf die volle Punktzahl gerundet.